Schüler knackt millionenschweren Pornofilter
ProXy | 27. August 2007
In Australien ging letzte Woche ein regierungsamtlicher Pornofilter online. Die zum Download bereitgestellte Software soll es Eltern ermöglichen, ihre Kinder vor pornografischen Inhalten zu schützen. Während des Surfens sollen somit alle anstössigen Inhalte herausgefiltert werden. Die Software wurde im Rahmen des Projektes “National Filter Scheme“, welches ingesamt rund 60 Millionen Euro verschlungen hat, von IT-Spezialisten entwickelt. Eine stolze Summe für eine Software – doch wie es scheint ist die aktuelle Version noch nicht alltagstauglich und es bedarf noch einigen Nachbesserungen:
Der 16-jährige Schüler Tom Wood aus Melbourne knackte diesen Filter mit wenigen Mausklicks in weniger als 30 Minuten. Die Verantwortlichen legten sofort eine verbesserte Version nach, doch nach nur 40 weiteren Minuten hatte der Schüler auch diese ausgehebelt. Dabei bleibt die Menüleiste des Programms unverändert, so dass besorgte Eltern wohl davon ausgehen, dass alles zum Besten steht. Es werden in Kürze weitere Updates der Software folgen, ob diese dann etwas stabiler funktioniert, bleibt allerdings abzuwarten.
Senator Steve Fielding räumte ein, dass ein lokaler Filter immer umgangen werden kann – seiner Meinung nach müsste bereits der Internet Service Provider die unbeliebten Inhalte blockieren. Dies zu berücksichtigen habe die Regierung allerdings ignoriert.
Der Filter ist unter der Adresse http://www.netalert.gov.au zu zu finden, der Download ist allerdins für Benutzer in Australien beschränkt. Um sich einen Überblick über die millionenschwere Entwicklung zu verschaffen, reicht diese Seite aber auf alle Fälle aus!
Wie ein Grossteil der Blogs im Internet, so nutzt auch dieser Blog die Open-Source Software “
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