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T-Mobile veröffentlicht Tarife für das iPhone

ProXy | 29. Oktober 2007

Teuro Der Mobilfunkbetreiber T-Mobile veröffentliche heute die Tarife für das ab 9. November in Deutschland erhältliche iPhone von Apple. Zunächst will T-Mobile drei Tarife mit Inklusivminuten zum monatlichen Preis von 49, 69 und 89 Euro anbieten, zusätzlich fällt eine einmalige Bereitstellungsgebühr in Höhe von 25 Euro an. In Verbindung mit einem dieser Tarife kostet das iPhone in der 8 GB-Variante 399 Euro, die Vetragslaufzeit beträgt 24 Monate.

Im kleinsten Tarif “Complete M” für monatlich 49 Euro sind 100 Inklusivminuten und 40 SMS enthalten. Darüber hinaus vertelefonierte Minuten werden im 60/1 Takt zu je 39 Cent abgerechnet, weitere SMS kosten jeweils 19 Cent.
Der mittlere Tarif “Complete L” bietet für 69 Euro 200 Inklusivminuten und 150 SMS, darüber hinaus gelten die gleichen Konditionen wie zum Tarif “Complete M”.
Für Viel-Telefonierer bzw. -Schreiber bietet T-Mobile den Tarif “Complete XL” an, dieser umfasst 1000 Inklusivminuten und 300 SMS. Jede weitere Minute kostet hierbei 29 Cent zusätzlich.
Nicht verbauchte Minuten oder SMS verfallen am Ende eines Monats, das Abfragen der Voice Mail mit gezielter Anwahl der Sprachnachrichten (“Visual Voicemail”) ist kostenlos.

Zusätzlich ist im Preis bereits eine Datenflatrate für Mobilfunk und W-LAN Hotspots enthalten, diese wird jedoch bei zu intensiver Nutzung gedrosselt. Dies ist besonders ärgerlich, da das iPhone nicht UMTS-tauglich und somit mit dem langsameren GSM-Netz mit EGDE-Beschleunigung auskommen muss. Damit ist ein theoretischer Datendurchsatz von bis zu 384 kBit/s möglich, in der Praxis dürften aber eher etwa 220 kBit/s zu erreichen sein. Abhängig vom gewählten Tarif drosselt T-Mobile den Datendurchsatz bei einem verbauchten Volumen von über 200 MB (“Complete M”), 1 GB (“Complete L”) bzw. 5 GB (“Complete XL”) auf maximal 64 kBit/s Down- und 16 kBit/s Up-Stream. Diese Begrenzung gilt jedoch nur für den über GSM/EDGE erzeugten Traffic – der bei der Benutzung von WLAN-Hotspots anfallende Traffic wird nicht gerechnet, auch bleibt eine Drosselung bei Hotspots aus.

Aufgrund der doch sehr hohen Gebühren für das iPhone – immerhin über 1600 Euro im kleinsten Tarif – wird dieses Gerät für mich doch (noch) nicht in Frage kommen. Die nach Vebrauch der Inklusivminuten verrechnet 29 bzw. 39 Cent sind zudem wesentlich teurer als in Verbindung mit anderen Verträgen. Bleibt nur zu hoffen, dass das iPhone mit UMTS-Unterstützung, welches voraussichtlich im Frühjahr erscheinen wird, einen günstigeren Tarif mit sich bringt..

Update (11.10.2007): Trotz der doch sehr hohen Preise für das iPhone mit entsprechendem Tarif, meldet T-Mobile, dass bereits am ersten Verkaufstag über 10.000 iPhones verkauft wurden. Die chaotischen Zustände wie sie in den USA auftraten blieben in Deutschland allerdings aus, da überall genügend Geräte vorhanden waren.

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Neue Suchmaschine mit echter Intelligenz

ProXy | 8. Oktober 2007

Das Vorgehen einer Suchmaschine dürfte wohl jedem, der etwas mehr in die Internet-Technologien interessiert ist, bekannt sein. Ein Bot einer Suchmaschine durchforstet unermüdlich das Internet, um möglichst möglichst alle Seiten aufzuspüren – anschliessend werden die Inhalte dieser Seiten in der Datenbank der Suchmaschine abgelegt. Sucht ein Anwender mit Hilfe einer Suchmaschine nach einem Suchbegriff, so wird im Speicher der Suchmaschine nach Seiten gesucht, die dieses Wort enthalten. Je weiter oben eine Website bei Suchmaschinen gefunden wird, desto mehr User besuchen diese auch – Grund genug für viele Betreiber einer Website, auch falsche Keywords auf Ihren Seiten anzuzeigen, um das Ranking zu verbessern.

Der Betreiber der deutschen Suchmaschine Yaggs geht nun einen anderen Weg: Ein kleines Redaktionsteam erarbeitet die Spam-freien und nach Themen sortierten Suchergebnislisten für die wichtigsten Suchbegriffe. Ausserdem beherrsche der Dienst laut Betreiber Thomas Frütel das Arbeiten mit Synonymen und Wortverwandschaften. Besteht für einen Suchbegriff keine vorgefertigte Ergebnisliste, so wird dem Anwender das Ergebnis von Google ausgegeben. Durch die redaktionelle Suche ist der Aufwand dieser Suchmaschine natürlich wesentlich höher als bei den bisherigen Suchmaschinen – aus diesem Grund existieren aktuell nur zu 35 Suchbegriffen vorgefertigte Ergebnislisten.

YAGGS

Ob diese neue, “fortschrittlichere” Suchmaschine sich wirklich durchsetzen wird, darf allerdings stark bezweifelt werden: Alleine durch den deutschen Wortschatz können wohl mehrere hunderttausene mehr oder weniger sinnvolle Suchkombinationen zustande kommen. Es dürften viele Jahre ins Land ziehen, bis die Redaktion alle diese Kombinationen behandelt hat, bis dato dürften die Ergebnislisten bereits wieder hoffnungslos veraltet sein. Zwar plant der Betreiber von Yaggs das Redakteurfrontend für die allgemeinheit freizugeben, vemutlich wird sich aber nur ein kleiner Bruchteil der Besucher die Mühe machen, Ergebnislisten anzufertigen.

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Internet Explorer 7 nun auch ohne WGA-Check verfügbar

ProXy | 6. Oktober 2007

Internet Explorer 7 Die Microsoft Entwickler des Internet Explorer 7 gaben am Donnerstag im IEBlog bekannt, dass der Download des Browsers nun auch ohne WGA-Überprüfung möglich sei. Ziel dieser Änderung sei es, möglichst alle Windows-Nutzer zu schützen, da der IE7 im Vergleich zum Vorgänger und anderen Alternativen wesentlich sicherer und einfacher zu benutzen sei. Zudem sei der IE7 auf gutem Wege der populärste Browser im Internet zu werden.

Irgendwie nehme sowohl ich wie auch viele andere User dies den Microsoft Entwicklern nicht ab. Ich vermute vielmehr, dass der IE7 starke Schwierigkeiten hat, sich auf den Windows-Rechnern zu behaupten, da die Konkurenz durch Mozilla Firefox, Opera und anderen Browsern wesentlich stärker geworden ist. Auch sagen die Statistiken mehrerer Webseiten aus, dass der Internet Explorer bereits deutlich vom Firefox abgehängt wurde. Dass sich die User nun durch die Abschaffung des WGA-Checks dazu bewegen lassen, wieder auf den Internet Explorer zurück zu wechseln, halte ich zudem für sehr fragwürdig.

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Internet Explorer, WGA, Windows
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